Sehenswürdigkeiten

 

Auf den Kanarischen Inseln, speziell aber auch auf der Insel Teneriffa gibt es viel zu entdecken. Ob Städtereisen, oder gar Kurzurlaub in die Städte La Laguna, La Oratava oder Santa Cruz de Tenerife, Singlereisen nach Puerto de la Cruz oder Playa de las Americas oder ein Familienurlaub in eine ländliche Gegend - bei Ihrem Aufenthalt auf Teneriffa werden Sie einen unvergesslichen Urlaub erleben. Die fantastische Landschaft und die schönen Ortschaften bieten sich für zahlreiche Ausflüge an. Auch wer beim Wandern Teneriffa erkunden möchte, findet einen Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, die an bekannten Wanderrouten liegen.

 

Altstadt von La Laguna

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Die UNESCO hat die Altstadt von La Laguna zum Weltkulturerbe erklärt. Die Stadt trieft nur so vor Geschichte und besticht durch die kanarische Architektur: Die engen Gassen sind im 500 Jahre alten Schachbrettmuster angelegt. Hier sind die bedeutendsten Baudenkmäler der Insel zu finden. Besonders sehenswert sind die Plaza del Adelantado mit Markthalle und Justizpalast, die Catedral de los Remedios und die Kirche Nuestra Señora de la Conceptión. Am Plaza del Adelantado befinden sich alle wichtige Gebäude, wie das Rathaus und die Paläste. In der Mitte des Platzes befindet sich ein Brunnen, der von Bäumen umgeben ist. Die Nuestra Señora wurde 1511 gebaut und zeichnet sich durch den auffälligen Turm aus. Interessant ist auch der Rathauskomplex, dessen Bau vom 16 - 20 Jahrhundert andauerte. Die Iglesia Catedral aus dem 16. Jahrhundert besticht durch Außenfassade, Altarrentabel und Kanzel. Hier sind auch viele Paläste und Adelshäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu finden. Natürlich gibt es wie auf den anderen Kanarischen Inseln auch zahlreiche Restaurants, Weinlokale und Museen.

 

La Orotava

Auch die Stadt La Orotava ist als wichtiges kulturelles Zentrum ein Besuch wert. Die Stadt ist ca. 30 km west - südwestlich von Santa Cruz entfernt. Hier gibt es viele sehenswerten Kirchen und Klöster. Die Lage im grünen Orotava - Tal bietet eine schöne Landschaft. Alexander von Humboldt ist der berühmteste Besucher der Stadt, er war eine Woche zu Forschungszwecken auf Teneriffa.

 

Anaga - Gebirge

Das Anaga - Gebirge ist im Nordosten Teneriffas zu finden. Es bildet die feuchteste Region Teneriffas und der Lorbeerwald las Mercedes ist hier angesiedelt. Seit 1994 gibt es den Naturpark "Parque Rural de Anaga". Taganana ist mit 700 Einwohnern der größte Ort, am Meer befindet sich der kleine Ort Chinamada, wo einige Einwohner in Wohnhöhlen aus Vulkangestein leben.

 

Felsen von Los Gigantes

Dieses Gebiet liegt im Westen von Teneriffa. Charakteristisch ist die Steilküste, die vom Land und vom Meer aus einen fantastischen Anblick bietet. Man gelangt vom Land aus über die Küstenstraße TF 47 zu den Felsen. Besonders empfehlenswert ist die Besichtigung vom Meer aus, wo man auch Delfine und Grindwale sehen kann. Es werden zahlreiche Bootstouren angeboten.

 

Pyramiden von Güímar

Diese pyramidenförmigen Terrassenbauten aus aufgeschichteten Lavasteinen befinden sich in der Stadt Güímar. Der Forscher Thor Heyerdahl vermutet, dass diese Bauwerke als Zeremonialfläche gedient haben. Die Pyramiden waren auch astronomisch bedeutsam: Die Längsseiten zeigen in Richtung der Sonnenwende, man kann auf den Pyramiden die Sommer - und Wintersonnenwende beobachten.

 

Loro Parque

Ursprünglich als reiner Papageien -Park gedacht, gibt es heute im Loro Parque auch Meerestiere wie Delfine, Fische und Seelöwen. Hier ist die größte Papageiensammlung der Welt, es gibt etwa 350 Papageienarten zu bestaunen. Der Park ist etwa 135.000 m² groß und wurde 1972 eröffnet. Bei Touristen sind die Delfin - und Seelöwenshows besonders beliebt.

 

Pico del Teide

Der Pico del Teide ist ein Vulkanberg und bildet mit 3.718 Metern den höchsten Punkt der Insel. Der Name Teneriffa ( = schneebedeckter Berg ) stammt vom Pico del Teide, der im Winter trotz der ganzjährig milden Temperaturen auf der Insel schneebedeckt ist. Der Berg ist nicht bewachsen. Hier gibt es einen 18.990 Hektar großen Nationalpark zu entdecken.

 

Santa Cruz de Tenerife

Die Hauptstadt bietet eine sehenswerte Innenstadt. Die Rambla del General Franco läuft durch die ganze Stadt und lädt mit den Bäumen, Cafés und Bars zum Spazierengehen ein. An der Rambla del Generalo Franco befindet sich die Stierkampfarena, da Stierkampf verboten wurde, finden dort heute vor allem Konzerte und Aufführungen statt. Shoppingfreunde kommen auf der "Calle Castillo" auf ihre Kosten. Der Turm der Kirche "Iglesia de Nuestra Señora" gilt als Aushängeschild der Stadt. In früheren Jahrhunderten diente die Kirche als Beobachtungsposten für feindliche Schiffe und Piraten. Seit 2003 gibt es eine weitere Konzerthalle, das "Auditorio de Tenerife", es hat eine ausgefallene Architektur und ist im avantgardistischen Design gehalten. Das weiße Gebäude liegt direkt am Meer im Küstenviertel Cabo Llanos

 

Pueblo Chico

Bei Pueblo Chico, zu deutsch kleines Dorf, handelt es sich um eine Modellanlage in Valle de La Orotava. Zu sehen sind auf der 20.000 m² großen Fläche nach gebaute Modelle der Kanarischen Inseln. Außerdem wird das Leben der Menschen in den unterschiedlichen Epochen von den Ureinwohnern bis zu heutigen Landschaften dargestellt.

 

Masca

Das Bergdorf liegt im Nordwesten in einem Vulkankrater und hat gerade mal 100 Einwohner. Von Buenavista und Santiago Del Teide führt eine Bergstraße zu dem Dorf. Die Ortsteile der Stadt erstrecken sich über verschiedene Berghänge. Terrassenartige Felder dienen zum Anbau von Zwiebeln, Kartoffeln und Knoblauch. Jährlich kommen etwa 1 Millionen Besucher in den Ort. Die Bauart der Häuser ist außergewöhnlich: Sie sind zweistöckig und die Zimmer sind nicht im Inneren miteinander verbunden, sondern man gelangt durch eine Außentür in die einzelnen Räume.

 

Jardín de aclimatación de La Orotava

Der botanische Garten gilt als einer der schönsten Gärten und liegt in Puerto de la Cruz. Der König Karl III von Spanien legte den botanischen Garten am 17. August 1788 an, um seine Pflanzen an das Klima in Madrid und Aranjuez zu gewöhnen. 1988 hat man den Garten auf 55.000 m² vergrößert. Jährlich zählt der botanische Garten 400.000 Besucher.